Sieben Medaillen für PSV-Nachwuchs

Vier Judokämpfer schickte der Polizei SV – Herford zu den bundesoffenen Turnieren nach Berlin mit dem Ziel, dass sie dort weitere Wettkampfpraxis sammeln sollten und damit der Bundestrainer auf sie aufmerksam wird. Dieser hatte nämlich das Turnier als Sichtungsturnier ausgerufen, um für den zukünftigen Bundeskader auf neue Talente Ausschau zu halten.

Von dem Abschneiden seiner Schützlinge war Trainer Stefan Struckmeier sehr erfreut. Und das, obwohl die Turniere mit über 500 Kämpfer und Kämpferinnen aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländer äußerst stark besetzt war.

Ohne Respekt vor den meist älteren und körperlich stärkeren Gegnern, aber mit dem Willen, als Sieger die Matte verlassen zu wollen, kämpften sie ein tolles Turnier und fuhren einige Siege ein. Lennart Slamberger (1.Platz -37kg), Yara Slamberger (3.Paltz -44kg), Tamara Mayer (3.Platz -40kg), Noah Mayer (-55kg) und Isa Hagedorn (7.Platz -52kg) holten für den Landesverband NRW dabei die Top-Platzierungen bei diesem Turnier. Die meisten anderen Sieger kamen aus den Judohochburgen, wo auch die Leistungsstützpunkte liegen und die größte Kämpferdichte zu verzeichnen ist. Vier Medaillen auf einem der wichtigsten Turniere der U15 ist ein riesiger Erfolg für  die heimischen Judosportler, was sicher auch den anderen jungen Kämpfer und Kämpferinnen des Polizei SV- Herford weiteren Ansporn geben wird.

Zur selben Zeit fand in Württemberg das zweite Sichtungsturnier des DJB statt. Auch hier starteten Kämpferinnen vom PSV Herford. Julia Bocker (2.Platz -52kg), Katrin Bocker (3.Platz -40kg) und Miriam Beitans (-48kg) konnten überzeugen und holten 3 Medaillen für NRW und hoffen nun auf weitere Einsätze für den Landesverband.

 

Dieser Beitrag wurde unter Berichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.