Qualin zur Deutschen Einzelmeisterschaft geschafft

Bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse unter 18 Jahren gingen vorwiegend der jüngste U18 Jahrgang auf die Matte. Daher war das Ziel auch vorwiegend schöne Kämpfe abliefern und Erfahrung sammeln, denn die Konkurrenz war meistens zwei Jahre älter.

Max Struckmeier (bis 60 kg) zeigt bei seinem ersten Start in dieser Altersklasse eine starke Leistung, musste sich jedoch den älteren und erfahreneren Gegnern geschlagen geben.

Bei den Frauen versuchte sich Isa Hagedorn in einer neuen Gewichtsklasse bis 57 kg. Trotz physischer Unterlegenheit zeigte sie hier gute Ansätze und konnte sogar einen Kampf für sich entscheiden.

Bis 52 kg gingen gleich drei Kämpferinnen in der gleichen Gewichtsklasse an den Start. Hier machte Josefine Koch den Auftakt. Die Auslosung meinte es nicht gut mit ihr, so dass sie direkt gegen Kaderathletin Bannenberg antreten musste. Nach guter Leistung ging es für Josefine danach in der Trostrunde weiter. Hier gewan sie den nächten Kampf souverän mit einer Haltetechnik, verlor danach jedoch ebenfalls mit einem Haltegriff.

Mehr Glück hatten ihre Vereinkolleginnen Miriam Beitans und Julia Bocker. Beide zeigten eine sehr starke Leistung und kämpften sich mit jeweils drei vorzeitigen Siegen bis ins Halbfinale vor.

Miriam musste nun ebenfalls gegen Bannenberg auf die Matte, die ihr am Ende mit etwas Erfahrung voraus war. Spannend bis zu den letzten Sekunden verlief der Kampf zwischen Julia Bocker und Stefanie Wirl. Nachdem Julia bis 9 Sekunden vor Schluß durch drei Wurftechniken führte, musste sie sich aufgrund einer Würgetechnik geschlagen geben.

Somit mussten sich beide mit dem kleinen Finale zufrieden geben. Hier gingen beide als Siegerinnen von der Matte und sicherten sich die Bronzemedaille. Durch eine unglücklicheVornominierung zu den Deutschen Meisterschaften einer Kaderathletin standen in der Gewichtsklasse bis 52 kg jedoch nur drei Plätze mit Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften zur Verfügung. Dadurch mussten die beiden Herforderinnen nochmal für einen Entscheidungskampf auf die Matte, um die Plätze drei und vier auszukämpfen. Am Ende entschied Miriam Beitans den Kampf mit einer Kontertechnik zu ihren Gunsten und darf nun am 1. März bei den Deutschen Meisterschaften an den Start. Der PSV Herford wünscht der jungen Athletin viel Erfolg.

Am gleichen Wochenende musste auch Svenja Becker in der U21 auf die Judomatte.

Eine Unachtsamkeit im Auftaktkampf, die der Mönchengladbacherin Rosema einen Waza-ari einbrachte, warf die Herforderin kurzzeitig aus dem Rhythmus, doch Svenja blieb ihrem Stil treu, attackierte weiterhin und gewann schließlich durch Disqualifikation der Gegnerin, die Svenjas Standbein angriff.
Gegen die gesetzte Riehl aus Bad Hennef zeigte sie im Halbfinale gute Ansätze und einen starken Griffkampf. Leider hielt sie dieses Niveau nicht konstant durch und musste sich schließlich mit Haltegriff geschlagen geben.
Im anschließenden Trostrundenfinale wollte sich Svenja die Qualifikation zu den Deutschen nicht mehr nehmen lassen. Mit einem schönen Konter gegen einen Harai-goshi-Ansatz von Mavridou aus Oelde holte sie einen Waza-ari. Wenig später machte sie mit der gleichen Technik und einen lupenreinen Ippon den Sack zu. Lohn war schließlich mit Platz drei die Fahrkarte nach Frankfurt/Oder zur DEM am 07. März.

Dieser Beitrag wurde unter Berichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.