Gelungener Saisonauftakt für Pauline Starke

Die Belgien Ladies Open sind seit Jahren der internationale Auftaktwettkampf für die Juniorinnen. Das Turnier im belgischen Arlon ist traditionell stark besetzt. Neben vielen französischen Starterinnen, kämpften in diesem Jahr wieder Judoka u. a. aus Kanada, USA, Israel, Finnland, Italien, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Schweiz, Deutschland und Luxemburg.

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In der Gewichtsklasse bis 57 kg zeigte die am Sportinternat in Hannover lebende Judokämpferin vom Polizei SV Herford, Pauline Starke, eine überragende Leistung. Dabei fing alles gar nicht so verheißungsvoll an. Mit einem Sieg gegen Verhaegen (BEL) und einer Niederlage gegen Cysique (FRA) schaffte es Starke gerade eben in die Hauptrunde. Gangbes (FRA) und Schopper (GER) hatte bereits nach weniger als 1:30 Min. das Nachsehen. Dann machte die amtierende Europameisterin und WM-Zweite, Kanerva (FIN) Pauline das Leben erneut schwer. Trotzdem sie perfekt von Trainer Raik Schilbach auf die Nordeuropäerin eingestellt war, gelang es nicht, eine kleine Wertung zu verhindern, die die Finnin geschickt über die Zeit brachte. In der Trostrunde konnte dann die Höxteranerin vom Ziel Bronze weder die Weltranglisten-Fünfte, Caller (GBR) noch die deutsche Teamkollegin Cobin die Werrestädterin abbringen.

Erst 14 Tage zuvor startete Pauline erstmalig bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen in Hamburg. Nach einer ausgeglichenen Wettkampfbilanz hätte sie mit Platz sieben zufrieden sein können. „Ich fahre zu Wettkämpfen, um zu gewinnen und heute wäre mehr drin gewesen“, kommentierte Starke ihr für sie schwaches Abschneiden. Dabei warf sie bereits in ihrer Auftaktbegegnung die Frauennationalkämpferin Emily Dotzler nach knapp zwei Minuten mit einem Würgegriff aus dem Wettbewerb.

 

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