Schaffeld und Kutzke sind Deutsche Meister

In Berlin fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften für die Senioren Ü30 statt, zu der sich fast 500 Kämpfer aus allen 18 Bundesländern gemeldet hatten. Mit Veronika Darnauer, Marc Meimbresse, Oliver Neuhaus, Marco Sgorzaly, Reinhard Schulte, Holger Lange, Andreas Schaffeld, Jurij Seryj, Eduard Kutzke, Marc Schlüter und Stefan Struckmeier nahmen gleich elf Judoka vom Polizei SV Herford an diesen Meisterschaften teil.

Das Foto zeigt die Herforder Mannschaft von l. n. r.: Vorne Jurij Seryj, Marco Sgorzaly, Eduard Kutzke und Veronika Darnauer mit Söhnchen Oben: Stefan Struckmeier, Reinhard Schulte, Andreas Schaffeld, Marc Meimbresse und Holger Lange

Das Foto zeigt die Herforder Mannschaft von l. n. r.:
Vorne Jurij Seryj, Marco Sgorzaly, Eduard Kutzke und Veronika Darnauer mit Söhnchen
Oben: Stefan Struckmeier, Reinhard Schulte, Andreas Schaffeld, Marc Meimbresse und Holger Lange

Intensiv bereiteten sich die junggebliebenen Judoverrückten mit bis zu drei Trainingseinheiten in der Woche auf die Titelkämpfe vor, mit Erfolg.

Bei den Frauen F1 (Altersklasse 30-34 Jahre) sicherten sich Veronika Darnauer -63kg die Silbermedaille und legten gleich einmal tüchtig vor. Doch auch die Männer mussten sich hinter ihren Leistungen nicht verstecken.

In der Altersklasse M1 belegte Jurij Seryj +100kg, Marc Meimbresse (M3 +100kg) und Marco Sgorzaly in der M4 -81kg jeweils einen fünten Platz und schrammten denkbar knapp an den Medaillenrängen vorbei. Marc Schlüter (M3 +100kg) und Holger Lange (M5 -81kg) wurden noch Siebte.

Doch vier Judoka schafften dann doch noch den Sprung auf das Siegertreppchen und konnten sich nach schweren, kräftezerrenden Kämpfen über ihre Platzierungen freuen.

In der Klasse über 100kg (M4 45-49 Jahre) lief für Reinhard Schulte fast alles nach Plan. Nach Auftaktsiegen in der Vorrunde zog er gegen Bischof, den späteren Deutschen Meister, in das Halbfinale ein. Doch dort hatte er dieses Mal nicht das richtige Konzept um den starken Berliner zu bezwingen. Im anschließenden Kampf besiegte Schulte Böttcher aus Rheinland mit vollem Punkt für eine Wurftechnik und sicherte sich damit den Sprung aufs Siegertreppchen.

Die  Gewichtsklassen -90kg (M4 und M5) hatten es an diesem Tag besonders in sich und waren an diesem Tag wieder einmal am stärksten besetzt.

In der Altersklasse M4 machte Stefan Struckmeier eine sehr gute Figur. Schwarzer aus Brandenburg wurde nach einer Minute mit Haltegriff besiegt, bevor in einer taktischen Meisterleistung der ehemalige Vize-Europameister, Endras aus Bayern, mit Strafen wegen Passivität das Nachsehen hatte. Das Halbfinale gegen Steigmann aus Berlin war nach 52 Sekunden ebenfalls beendet. Im Finale gegen Bockhoff aus Braunschweig stand es am Ende der Kampfzeit Unentschieden. Doch zum Entsetzen der Herforder Kämpfer gewann der Braunschweiger den Pflichtentscheid des Kampfrichters und damit den Titel

Besser lief es bei Andreas Schaffeld in der Altersklasse M5, der sich mit unbedingten Siegeswillen, tolle Judotechniken und taktische Meisterleistungen bis ins Finale um die Deutsche Meisterschaft vorkämpfte. Dabei gewann er gegen Hoffmann aus Berlin, Siebert aus Ludwigsburg und Lange aus Hamburg in insgesamt 4Minuten im Schnelldurchgang. Im Finale setzte Schaffeld dann noch einen drauf und schlug Schmidt aus Remagen mit toller Wurftechnik nach nur einer Minute und wurde verdient Deutscher Meister 2016..

Eduard Kutzke schoss dann aber an diesem Tag den Vogel ab. Bei seiner ersten deutschen Meisterschaft konnte er ebenfalls alle seine vier Kämpfe gewinnen und wurde souverän Deutscher Meister in der Klasse M3 -81kg. Somit wurden die Herforder erfolgreichster NRW Verein bei den diesjährigen deutschen Ü30 Meisterschaften!

 

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