4:3 Sieg bringt den Klassenerhalt näher

Am 2.Kampftag in der Judo-Regionalliga reiste die heimische Kampfgemeinschaft nach Riesenbeck und traf dort mit dem PSV Bochum und dem Gastgeber Stella Bevergen auf zwei äußerst unbequeme Mannschaften.

Das Foto zeigt die erfolgreichen Judokas der JKG Bünde-Herford v.l.n.r.:
Stehend: Dominik Brett, Reinhard Schulte, Martin Dodd, Torben Koch, Stefan Struckmeier, Jonas Rabbatah, Andreas Schaffeld, Daniel Cramer und Leonard Moritz
Unten : Ayke und Luca Harmening, Maximilian Struckmeier, Timo Günther, Philip Maluk und Benedikt Schröder

 

Trotz allem hoffte man auswärts vielleicht zwei Punkte eingefahren zu können, bevor man dann zu Hause auf Witten Annen II und Hennef trifft. Im Hinblick auf das selbstgesteckte Minimalziel Klassenerhalt war die Marschroute von Trainer Stefan Struckmeier an sein Team eindeutig: „Gegen einen Gegner müssen wir 2 Punkte holen, dann haben wir beim Heimkampf alle Möglichkeiten den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.“

In der ersten Begegnung des Regionalliga-Kampftages traf die heimische JKG auf den PSV Bochum.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Gefecht. Während man in den Gewichtsklassen -60kg, -73kg und -100kg die Kämpfe abgeben musste, konnte man drei andere für sich entscheiden. Jonas Rabbatah (+100kg) machte kurzen Prozess mit seinem Gegner und beendete den Kampf vorzeitig mit einer Beinwurftechnik. Daniel Cramer (-81kg) und Leonard Moritz (-90kg) ließen ebenfalls nichts anbrennen, dominierten den Kampf und warfen ihre Gegner mit schönen Techniken voll auf den Rücken. Beim Stande von 3:3 kam der erst 17jährige Maximilian Struckmeier (-66kg) zu seinem ersten Regionalligaeinsatz. Doch der erfahrene Bochumer hatte einen Kampfstil, auf den sich der Bünder gar nicht einstellen konnte. So ging die erste Partie unglücklich mit 3:4 verloren.

Nachdem dann Stella Bevergen auch noch den PSV Bochum klar besiegen konnte, war klar, dass die zweite Mannschaftsbegegnung gegen den Gastgeber noch schwerer werden würde.

Der 16jährige Ayke Harmening machte seine Sache -60kg ganz gut, verlor aber gegen seinen holländischen Gegner, mit dem sich Gastgeber für diese Saison verstärkt hatten. Bis  81kg zeigte Daniel Cramer erneut einen tollen Kampf und hatte seinen Gegner am Rande einer Niederlage. Doch der rettete sich in die Verlängerung und konnte seinerseits den Herforder überraschen. Dominik Brett (-73kg) und Torben Koch (-100kg) stellten dann allerdings mit taktischen Meisterleistungen den Ausgleich wieder her. Nun musste Leonard Moritz (-90kg) gegen den ehemaligen Westdeutschen Meister Florian Dieck auf die Matte, gegen den er schon öfters verloren hatte. Dieck ging zwar in Führung, doch Leo gab nie auf und kämpfte seinen Gegner nieder. Eine Sekunde vor Schluss holte der Kämpfer der JKG Bünde-Herford zum Entsetzen der Gastgeber die entscheidende Wertung und brachte sein Team in Führung.

Jonas Rabbatah (+100kg) nutzte diese Vorlage und hielt seinen Gegner 20 Sekunden im Haltegriff zum 4:2 Zwischenstand für die JKG fest. Auch die Niederlage von Benedikt Schröder (-66kg) durch Armhebel, konnte am Sieg der heimischen Judokas nichts mehr ändern.

„Das war ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.“ weiß Jonas Rabbatah (Trainer des BTW Bünde).

Mit diesem Ergebnis ist die heimische JKG Bünde-Herford nach dem zweiten von insgesamt vier Kampftagen mit 4:4 Punkten Tabellenvierter der Regionalliga West und kann nächsten Heimkampftag gegen die Reserve des Bundesligaclubs von SUA Witten Annen und dem JC Hennef den  Klassenerhalt vorzeitig klar machen.

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