Europaspiele in Minsk: Pauline Starke überrascht mit Bronze

Pauline Starke vom PSV Herford sorgte am ersten Tag der Europaspiele in Minsk (Weißrussland) für die Überraschung aus deutscher Sicht. Die 21-jährige Junioren-Europameisterin von 2016 setzte sich im „kleinen Finale“-57kg um Platz Drei bereits nach 54 Sekunden gegen ihre Mannschaftskollegin Coban im Boden mit einem Armhebel durch und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Die kurzfristig zu den Spielen nachgerückte Sportsoldatin Starke hatte in ihrem Vorrundenbegegnungen vorzeitige Siege gegen Konkina aus Russland und Libeer aus Belgien eingefahren. Im Viertelfinale musste sich die 79. der Weltrangliste gegen Gjakova aus dem Kosovo, Europameisterin von Tel Aviv, geschlagen geben. Anschließend besiegte sie in der Trostrund Borowska aus Polen. Zu ihrem Medaillengewinn sagte Pauline Starke: „Das ist überraschend. Das hätte ich nie erwartet. Hätte mich am Montag jemand gefragt, hätte ich ihm wahrscheinlich den Vogel gezeigt.“

Der PSV Herford ist natürlich sehr stolz auf sein in Judokreisen „berühmtes“ Vereinsmitglied. Trainieren tut Pauline aber vorwiegend im Olympiastützpunkt Hannover. Trotzdem lässt sie es sich aber nicht nehmen, ab und zu bei ihrem Heimatverein in der Halle des Königin-Mathilde-Gymnasium in Herford reinzuschauen und auch mal einen Lehrgang für die Kinder und Jugendlichen zu geben.

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