Nikita Krieger ist Deutsche Meisterin

Bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse unter 21 Jahren erkämpfte sich Nikita Krieger souverän den Meistertitel in der stark besetzen Gewichtsklasse bis 48 kg.
Im ersten Kampf siegte sie gegen die Nachwuchskaderathletin Avekorn aus Potsdam nach nur wenigen Sekunden. Um ins Finale einzuziehen, musste Nikita an Helen Habib aus Bottrop vorbei. Die amtierende Bronzemedaillengewinnerin der Europameisterschaft U18 wurde auf den Kampf gut vorbereitet durch den Landestrainer U18, konnte aber am Ende mit der erfahrenen Herforderin noch nicht mithalten und verlor durch eine Bodentechnik.
Auch im Finale standen sich mit Marie Heeb aus Hennef und Nikita Krieger zwei Nordrhein-Westfälische Topathletinnen gegenüber. Mit Ruhe und kluger taktischer Kampfführung bestritt Nikita den Kampf souverän und sicherte sich den wohlverdienten Titel der Deutschen Meisterin 2021.
Auch bei den Frauen zeigte sie bereits im September, dass sie ganz vorne mit dabei ist und verlor nur im Finale gegen Bundeskaderathletin Ischt aus Nidersachsen. Aufgrund ihrer Leistungen ist Nikita zu den kommenden Deutschen Meisterschaften in Stuttgart im Januar 2022 bereits nominiert.

Nicht ganz so erfolgreich lief es für Vereinskameradin Katrin Bocker in der wohl stärksten Gewichtsklasse der Frauen bis 57 kg.
Hier zeigte Katrin einen starken Auftaktkampf gegen Dorowskich aus Nürnberg, musste sich in den letzten Sekunden der Kampfzeit jedoch durch eine Gegendrehaktion geschlagen geben. In der Trostrunde musste Katrin gegen die Deutsche Meisterin des Vorjahres Yara Slamberger antreten. Slamberger, die vor ihrem Umzug nach Leipzig beim PSV Herford groß geworden ist, kannte ihre Gegenerin aus Jugendtagen noch sehr gut und nutzte ihre körperliche Überlegenheit geschickt aus.

Bei den Männern gingen gleich drei Herforder an den Start. In der Gewichtsklasse bis 60 kg kämpfte Luca Harmening einen starken Auftaktkampf, musste sich danach jedoch leider zweimal geschlagen geben. Er hatte das Nachsehen, weil der Deutsche Judobund kurzfristig die unterste Gewichtsklasse gestrichen hatte und er so nicht bis 55 kg starten konnte.

Auch Luca und Danilo Sgorzaly sammelten in der Gewichtsklasse bis 66 kg Erfahrung auf nationaler Ebene und bestritten gute Kämpfe gegen starke Konkurrenten.

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