Judoka von Bünde-Herford sind NRW-Meister

Hoch motiviert und mit einer guten Mischung aus jungen Nachwuchsathleten und erfahrenen Kämpfern reiste die heimische Kampfgemeinschaft Bünde-Herford zum Ligafinale in der Judo-NRW-Liga nach Düsseldorf und traf dort mit dem Ausrichter Post SV Düsseldorf, der JG Ibbenbüren, dem FC Steffa Bevergern, der TSV Hertha Walheim und dem Judo-Club Hennef, auf die Topmannschaften der NRW-Liga.

Das Bild zeigt die erfolgreiche Mannschaft stehend v.l.n.r.: Eduard Kuzke, Leonard Moritz, Yassin Grothaus, Trainer Stefan Struckmeier, Timo Günther, Sascha Korn, Jean-Pierré Löwe, Trainer Andreas Schaffeld, Jurij Seryj, Leonard Moritz,Yassin Grothaus, Aleksandar Jurukovic
knieend: Ayke und Luca Harmening, Ali Saodatov, Philip Drexler und Fabio Harmening

Die Mannschaften wurden in zwei 3er Pools gelost und die beiden Erstplatzierten zogen ins Halbfinale gegen die beiden besten Mannschaften des anderen Pools ein. Die Ausgangsposition war relativ klar:  Von Anfang an Vollgas geben und kein großes Risiko eingehen, nur so konnte man ganz weit kommen.

Die erste Begegnung lautete JG Ibbenbüren gegen die JKG Bünde Herford. Zwar ging der erste Kampf unglücklich verloren, doch davon ließen sich die einheimischen Judoka nicht verunsichern und behielten mit 5:2 die Oberhand. Und auch die zweite Begegnung gegen den JC Hennef wurde mit 5:2 gewonnen, so dass man als Poolerster auf den Poolzweiten der anderen Gruppe traf. Der Gastgeber Düsseldorf, der sich im Vorfeld mit ausländischen Kämpfern verstärkt hatte, konnte die Kämpfer aus Bünde und Herford nie gefährden und verloren ohne eine wirkliche Chance klar mit 7:0.

Da im zweiten Halbfinale die TSV Hertha Walheim gegen Hennef mit 3:4 verlor, kam es im Finale zur Neuauflage der Vorrunde. Die JKG Bünde Herford behielt auch dieses Mal die Oberhand und gewann das Finale eindeutig mit 6:1 und wurde damit verdienter Meister in der NRW-Liga.   Da es dieses Jahr jedoch coronabedingt keinen Aufsteiger gibt, bedeutet die Meisterschaft dieses Mal nicht die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. „Was wir diese Saison mit einer der jüngsten Mannschaften in der NRW-Liga erreicht haben, ist Wahnsinn“, freuen sich die Verantwortlichen vom BTW Bünde und PSV Herford.

„2.Bundesliga wäre zwar schön, kommt aber für diese junge Mannschaft sicher 1-2 Jahre zu früh. Wir lassen uns jetzt aber nicht verrückt machen und bleiben auf dem Teppich. Verpflichtungen in teure ausländische Spitzenkämpfer wird es nicht geben. Wir fördern lieber die eigene Jugend und bauen sie systematisch und behutsam in die Mannschaft ein. Die NRW-Liga ist finanziell überschau- und leistbar und auch sportlich anspruchsvoll.“

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