Pauline Starke steht zum dritten Mal im Europa-Cup Finale

Auch beim Europa-Cup im österreichischen Leibnitz wird Pauline Starke im mit 48 Athletinnen mit Abstand stärksten Teilnehmerfeld ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Titelverteidigung vereitelt im Finale schließlich die Britin Acelya Toprak mit einem Haltegriff.

Im Zuge der EM-Qualifikation 2016 raste Pauline Starke im vergangenen Jahr beim EU-Cup in Leibnitz nicht nur durch die Vorrunde sowie Viertel- und Halbfinale, sondern beendete auch das Finale nach nur gut 30 Sekunden für sich. Das Maß der Dinge war für die Titelverteidigung in 2017 damit hochgesteckt und auch von anderen Athletinnen in der Vergangenheit selten erreicht. 

Nach einem Freilos in Runde eins hatte Starke es gleich zum Turniereinstieg mit der Jugend-Vizeweltmeisterin, Thea Topolovec (CRO) von 2015 zu tun, die Pauline über die volle Kampfzeit zwang, aber dennoch mit einer Wertung und einem Strafpunkt gegen sich der Herforderin unterlegen war. Danna Nagucheva (RUS) konnte sich hingegen nach 1:46 Min. auf die Trostrunde vorbereiten und auch Zemanova (CZE) erging es im Viertelfinale nicht anders, ehe Starke im Halbfinale erneut van Frevel (NED) gegenüberstand, die ihr wenige Wochen zuvor im litauischen Kaunas den obersten Podestplatz mit einem Haltegriff nahm, dieses Mal jedoch der Bodenstärke Starkes nichts entgegensetzen konnte und so Pauline den Weg ins Finale freigab. 

„Drei Europa-Cups in vier Wochen und dabei dreimal im Finale. Das ist sensationell,“ schwärmt Pauline´s ehemaliger Heimtrainer vom PSV Herford, Stefan Struckmeier, der noch heute viel Anteil an Starke´s Entwicklung hat. „Der PSV unterstütz mich bis heute, obwohl ich es zeitlich so gut wie gar nicht mehr schaffe, dort vorbei zu schauen. Das ist auch sensationell,“ lobt Pauline zurück.

Im Finale war es dann die Britin Acelya Toprak, die trotz eines über sieben Minuten dauernden Viertelfinal-Fights gegen die Vorjahreszweite Cantini (ITA) frischer und konzentrierter durch das Turnier gekommen war. Wiederrum nach einem Haltegriff musste die Herforderin den diesjährigen Titel an die Kontrahentin von der Insel abgeben. 

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